Apollo 11 - Die Geschichte
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Die Geschichte der Raumfahrt begann nach dem Zweiten Weltkrieg (1945), wo die damals noch militärisch verbündeten Großmächte USA und Sowjetunion (im Krieg gegen Deutschland) sich durch weltanschauliche Gegensätze und eigennützige Machtinteressen verfeindeten. Jahrzehntelang unternahmen die beiden Supermächte jede erdenkliche Anstrengung, um das gegnerische Lager politisch und strategisch zu schwächen, ohne dabei selbst einen direkten Krieg gegeneinander auszutragen. Diese Zeit wird deshalb auch "Kalter Krieg" genannt.

Ein wesentlicher Punkt dieses Konkurrenzkampfes war neben dem militärischen Wettrüsten das Raumfahrtprogramm als prestigeträchtige Demonstration von Fortschritt und Macht.

Der Kampf um die "Eroberung des Weltraums" sah zunächst ganz nach einem "Sieg" der Sowjetunion aus, die im Oktober 1957 den ersten künstlichen Satelliten ("Sputnik") in eine Erdumlaufbahn schießen konnte. Das piepsende Funksignal, das Sputnik in regelmäßigen Abständen aussendete, konnte in aller Welt empfangen werden. Dieses Ereignis löste in den USA großen Schrecken aus ("Sputnikschock"). Man fühlte sich bedroht, da nun klar war, dass die Sowjetunion natürlich auch mächtige militärische Raketen bauen konnte. In den USA wurde daraufhin die zivile Luft- und Weltraumbehörde NASA gegründet. Ein Jahr später wurde auch der erste US-Satellit (Explorer 1) in eine Umlaufbahn geschossen.

Die ersten Weltraumprogramme der USA "Mercury" und "Gemini" findest du auch am Wiener Bildungsserver unter "Aufbruch zum Mond" genau beschrieben.