Die Martinslaterne - das "Laterndlfest"

Mätesküppe, Meetesküppe, Martinsfackeln, Martinslampions oder wie sie sonst noch genannt werden symbolisieren bei den "Laterndlfesten" das Martinsfeuer, das vielerorts abgelöst wurde. Diese Laternenumzüge bringen Licht ins Dunkle.

In ländlichen Gebieten wurden früher und werden auch heute noch Martinslampen aus Kürbissen und Runkelrüben ("Fruchtleuchten") hergestellt. Es wird ein Deckel abgeschnitten, die Frucht ausgehöhlt, ein Gesicht in die Außenhaut geritzt, eine Kerze eingesetzt und der Deckel wieder aufgesetzt. (Erinnert doch ein wenig an den Halloweenkürbis?)

Die auf einen Stock gespickte oder an einen Stock gehängte Laterne lässt sich einfach herstellen und - bei Bedarf - leicht erneuern.

Die Lichterumzüge haben ihr Vorbild in der liturgischen Lichterprozession (Lucernarium, d. h. Zeit des Lampenanzündens).

Hier findet ihr nun einige Beispiele (Fotos, Bastelanleitungen, Zeichnungen) die zur Verfügung gestellt wurden!

... und los geht's!